Die Schleswig-Holsteinische Geschichte ist langweilig und hat nichts zu bieten? Das sollte man meinen. Ist ja auch kein Wunder, wenn man sich mal zu Gemüte führt, was so in den Schulbüchern steht und was Geschichtsdokumentationen und allgemein die Medien darüber bringen (oder eben nicht). Was außer den Wikingern, die ihre Handelsmetropole in Haithabu hatten und vielleicht noch die Hanse etwas später, hatten diese Gefilde denn bitte zu bieten? Mal ehrlich: Unsere Geschichte ist langweilig und verhältnismäßig mehr als unbedeutend. Diese Seite wird damit aufräumen und auf archäologische und geologische Erkenntnisse eingehen, die ein ganz anderes Licht auf das Leben und die Kultur unserer Vorfahren werfen.
Wusstest du zum Beispiel, dass man die ältesten Radspuren der Welt nicht in Mesopotamien fand, wo sie jeder erwartet hätte, sondern in Flintbek bei Kiel (SCHRÖCKE, S.38)? Hatte das Rad seinen Ursprung etwa in Schleswig-Holstein? Solange man keine älteren Spuren woanders ausmachen kann, lautet die Antwort ja! Ein Einzelfall? Mitnichten!

- Hinzugefügt 10.09.2020 -

Von den 14 Monaten, als ATLANTIS vor Helgoland lag

Am 31 Juli 1952 war es plötzlich Gewissheit. Nach mühevollen, jahrelangen Recherchen und vielen Rückschlägen war es nun doch offiziell und so wurde es auch von großen Medienhäusern europaweit verkündet.

Es war der Moment, auf den Jürgen Spanuth akribisch und unermüdlich hingearbeitet hat. Die Weltsensation war perfekt!

Was ist seit dem geschehen? Wieso weiß keiner darüber Bescheid, was man damals herausgefunden hat? Alles Hanebüchen?
Und wenn nicht, was bedeutet diese Erkenntnis für uns Deutsche und uns Europäer?

- Hinzugefügt 21.07.2020 -

Der Schleswig-Holsteinische Küstenverlauf im Hochmittelalter

Es dürfte viele Menschen gelinde gesagt schockieren, diese Zeilen zu lesen. Dieses Thema ist wenig bis gar nicht bekannt, die Spuren in der Landschaft Schleswig-Holsteins und das Kartenmaterial über diese Zeit sprechen aber eine eindeutige Sprache: Der Meeresspiegel war bis ins 14te Jahrhundert noch um Meter höher!

- Hinzugefügt 26.04.2020 -

Kilometerlange Liniennetze zeugen von unglaublicher Präzision

Auch wenn wohl so gut wie niemand davon gehört haben dürfte, reden wir bei diesem Thema historisch betrachtet von einer Sensation. Es geht nicht nur um die angeblich von Harald Blauzahn errichteten Trellerborg "Wikingerkasernen" an sich, sondern vor allem um ihre Positionen auf der Landkarte ...

- Hinzugefügt 27.03.2020 -

Die Wenden in Schleswig-Holstein - Wer waren unsere Vorfahren?

Wenn du aus Schleswig-Holstein kommst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch du zu ihnen zählst. Im Buch "Die Wenden" von Martin Fricke heißt es: "Sie leben millionenfach unter uns - oft ohne davon zu wissen: Die Nachfahren der Wenden." Vielleicht erwecken die Worte dieses Beitrags in dieser schwierigen Zeit so etwas wie Freude, Stolz, Demut oder Tapferkeit in dir - dann hätte sich mein Aufwand bereits gelohnt.

- Hinzugefügt 20.12.2019 -

Turmhügelburgen in Schleswig-Holstein

Von Ihnen gab es zu ihrer Hoch-Zeit mindestens 400, alleine hier oben. Ein Buch gibt Aufschluss darüber, wo in unseren Landen noch Reste von ihnen zu finden sind. Was war aber ihre Funktion und warum wissen wir so wenig über sie, obwohl dieser relativ junge Abschnitt der Schleswig-Holsteinischen Geschichte doch so greifbar wäre?

- Hinzugefügt 18.10.2019 -

Plattdeutsch und was wir darüber wissen - oder auch nicht

Wir reden hier von einem niedlichen, amüsanten Dialekt, den einige in die Jahre gekommene Provinzler sprechen. Hand aufs Herz, liebe Nordlichter, das soll niemanden kränken, aber so sieht es doch aus. Dieses gängige Bild, was der größte Teil von uns darüber hat, ist mit der größte Grund, weshalb Niederdeutsch mehr und mehr ins Abseits gerät - für uns und unsere Kinder schlicht keine Rolle mehr spielt. Was aber, wenn Plattdeutsch viel mehr zu bieten hat, wir es aber nur nicht (mehr) wissen? Wusstest du zum Beispiel, dass diese Sprache mindestens 1500 Jahre alt ist und sich in seiner langen Geschichte enorm weit verbreitet hat?

- Hinzugefügt 01.09.2019 -

Das ausgeklügelte Transportsystem zwischen Hollingstedt und Schleswig

Obwohl ich aus der Gegend stamme, kannte ich dieses monumentale Bauwerk nur vom Hörensagen und weil eine Ortschaft bei uns diesen Namen trägt. Erst vor zwei Jahren ....

previous arrow
next arrow
Slider

Schleswig-Holsteinische Geschichte: Viel mehr als nur Haithabu und Wikinger

Archäologische Funde - wie der oben Beschriebene - stehen oft beiläufig in Büchern, jedoch nicht einmal auf Wikipedia. Wie kann das sein? Ich habe keine andere Erklärung dazu als diese: Wir sehen auf unsere Schleswig-Holsteinische Geschichte immernoch und völlig unbeirrt durch die römisch/katholischen Brille - die Brille der Sieger. Die überlieferten Schriften, die die Grundlage für unser Geschichtsbild liefern, waren und sind(!) allerdings aller Wahrscheinlichkeit nach nicht viel mehr als Propagandamaterial, blenden daher wichtige Errungenschaften und Details aus und geben lediglich die Sicht auf den ehemaligen Feind wider - den Verlierer eben. Der Vatikan, mit seinem römische Zentrum und dem nicht wirklich kleiner gewordenen, aber dafür subtileren Einfluss auf das Weltgeschehen, besteht unangefochten bis zum heutigen Tag. Und so wird fast schon gebetsmühlenartig alles, was römisch ist, glorifiziert, alles "Heidnische" gilt hingegen nach wie vor als barbarisch primitiv. Keiner scheint an diesem Narrativ rütteln zu wollen oder zu können, obwohl die wissenschaftlichen Erkenntnisse in vielen Fällen eindeutig eine andere Sprache sprechen.
Eines der besten Beweise, die diese Behauptung untermauert, ist das inzwischen sogar von UNESKO ausgezeichnete Welterbe und größte Bodendenkmal Nordeuropas: das Danewerk in der Schleswiger Landenge. Archäologen haben bestätigt und selbst ein kleines Regionalblatt hat darüber berichtet, dass es viel älter ist, als es uns offiziell mitgeteilt wird (mehr, wahrscheinlich weitaus mehr als 300 Jahre, da man lediglich den zweitältesten Teil analysiert hat)! Wenn dem so ist und der erste dänische König es nicht zur Verteidigung seines neu gegründeten dänischen Reiches errichten hat lassen, so wie es in den Fränkischen Reichsannalen zu lesen ist, was ist dann die naheliegenste Erklärung über die eigentliche Funktion dieses monumentalen Bauwerks in unserem Norden? 
Hier geht's zum Beitrag