Entdecke unsere vergessene Vergangenheit

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Drohnenflug über den ehemaligen Dannewerker See/die ehemalige Schlei!

Luftaufnahme vom Dannewerk, bzw. dem Ende der Hauptwalls des Danewerks mit seiner Tyraburg und Schleswig´s Schloss Gottorf im Hintergrund.
Die strategische Bedeutsamkeit und Funktion der Thyra-Burg bei Dannewerk/Schleswig wird einem erst bewusst, wenn man berücksichtigt, dass die Schlei bis ins Jahr 1154 noch bis an diese Stelle ging, über 3 Kilometer(!) südwestlich vom heutigen Schleiufer entfernt! Diese Tatsache ist heute so gut wie keinem bekannt. Mit einer Drohne haben wir das Areal erkundet. Die Dimension des Schlei-Wasserwegs, ließ sich aus der Luft hervorragend ausmachen.

Als Alt Hamburg das gleiche Schicksal wie Alt Schleswig erlitt – über die Hamburger Katastrophe, vergessene Bauten und die Etablierung feudaler Macht im Hochmittelalter

Und wieder müssen wir feststellen, dass unsere Geschichtsschreibung nur sehr wenig mit den wahren historischen Begebenheiten gemein hat. Das Hamburger Abendblatt lieferte am 11. September 2021 sogar die Erklärung dafür, warum dieser Umstand eher die Regel als die Ausnahme sei, und behandelte das Thema ausführlich.

Was das Blatt ebenfalls thematisierte, ist die Hamburger Katastrophe im Hochmittelalter, die überhaupt erst dazu führte, dass das Areal in und um Hamburgs alten Stadtkern fast 50 Jahre lang komplett brach lag, und zwar so lange, bis die Neustadt (welches die Keimzelle der heutigen Stadt ist) gebaut wurde. Was auch erschütternd sein sollte, ist, dass der Vorgänger Hamburgs, die Neue Burg, kein Innenleben vorweisen konnte, also überhaupt keine Burg geschweige denn eine Stadt gewesen sein konnte. Dafür verfügte diese Ringwallanlage allerdings, und das weiß man seit ein paar Jahren, über ein mächtiges Hafentor!

Haithabu? Von wegen! Füsing und seine Siedlungsader durch Angeln

Die Mündung der Füsinger (Loiter) Au in die Schlei. Hier lag der wikingerzeitliche Handelsplatz Füsing.
Mit interaktiver Karte - Aus Zufall stieß ich während der Recherchen zu einem anderen Beitrag auf Füsing, einen Ort, der auf Wikipedia "als bedeutsamste Ausgrabung Schleswig-Holsteins" angepriesen wird. Was uns wieder einmal stutzig machen sollte: Warum wissen wir so wenig darüber? Dieser Ort war ein herausragendes Handelszentrum Angelns, das über Wasserwege sogar den Vorläufer Süderbrarups verband, was heute undenkbar wäre. Entdecke diesen Geschichtsschatz und begebe dich auf Entdeckungsreise.

Vielseitiger als jede andere – Hanf, die heilige Pflanze unserer Vorfahren

Man sieht verschiedene Bilder von den historischen Nutzungsmöglichkeiten der Hanf Pflanze, darunter ein Segelschiff, ein Buch, ein Kleid, und die Pflanze selber.
Hanf kann in nahezu jedem Klima und auf jedem Boden, selbst in Grenzertragsgebieten, angebaut werden. Es ist mit Abstand der ertragreichste und profitabelste nachwachsende Rohstoff der Welt. Wundert es uns daher, dass dieser Bio-Rohstoff der Superlative auch im großen Stil von unseren Vorfahren kultiviert wurde? Diese heimische(!) Pflanze ist so vielseitig einsetzbar, dass man heutzutage bis zu 50.000 Produkte daraus herstellen könnte! Die Frage ist: Warum tun wir dies nicht?

Geheimes Louisenlund: Ein Blick hinter die Kulissen des Hochadels und der Freimaurerei

Das Internat Louisenlund von vorne. Das Symbol der Freimaurer "Winkelmaaß und Zirkel", Prinz Philip in einem extra Bildausschnitt sowie das Wappen der Linie "Schleswig-Holstein-Sonderburg" sind auch zu sehen.
Auch wenn jeder Schleswig-Holsteiner das Internat Louisenlund bei Güby kennt, so weiß man kaum etwas über die faszinierende Geschichte hinter dem ehemaligen Adelsgut. Auf dem Grund des Areals befindet sich unter anderem der bedeutendste Freimaurerpark Europas. Was hatten die Freimaurer mit diesem Areal zu tun? Wusstest du, dass es von hier aus sogar eine direkte Verbindung zur britischen Königsfamilie gibt?

Von den 14 Monaten, als Atlantis vor Helgoland lag

Die Felseninsel Helgoland, wie hier auf dem Schwarzweißbild zu sehen, ragt "wie mit dem Messer abgeschnitten" aus der Nordsee auf. Die natürlichen Gegebenheiten in der Helgoländer Bucht gegen Ende der Bronzezeit lassen sich gut mit Platons Atlantis-Bericht in Einklang bringen.

Am 31. Juli 1952 war es plötzlich Gewissheit. Nach mühevollen, jahrelangen Recherchen und vielen Rückschlägen war es nun doch offiziell, und so wurde es auch von großen Medienhäusern europaweit verkündet. Es war der Moment, auf den Jürgen Spanuth akribisch und unermüdlich hingearbeitet hatte.

Die Weltsensation war perfekt! Atlantis lag vor Helgoland. Was passierte im Oktober des Folgejahres, als diese als gesichert kundgetane Erkenntnis plötzlich begraben wurde? Wieso weiß keiner darüber Bescheid, was man damals herausgefunden hat? Alles hanebüchen? Und wenn nicht, was bedeutet diese Erkenntnis für uns Deutsche und uns Europäer?