Entdecke unsere vergessene Vergangenheit

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Dieses Wissen über unsere Vergangenheit findest du sonst nirgendwo so gebündelt. Es zu verstehen, wird dich zum Positiven verändern. Eigne dir über diese Beiträge so viel Wissen über unsere Heimat und unsere Wurzeln an. Wenn du dich mit den Themen auseinandersetzt, wirst du durch diese Arbeit Kraft und Dankbarkeit erfahren. Oder, um es mit den Worten Heiko Gauerts, des Verfechters Nummer eins der Geschichte unserer Sprache des Nordens, zu sagen: „Du wirst einen geraden Rücken bekommen.“ 

Festung Speyer und die verborgene Expansion des Kaiserreiches in Mitteleuropa

Kaiser Konrad II. machte im Jahre 1030 aus dem Kuhdorf Speyer die Metropole Germaniens. Seine Hauptstadt des Reiches und die erste Planstadt ihrer Art im Mittelalter. Sie war die ideale Ausgangsbasis für die Expansion seines Reiches. Was vermeintliche Herrscher bereits vor ihm taten, lässt sich rückwirkend nur durch schriftliche Überlieferungen nachvollziehen. Jeder Historiker weiß aber um die Unglaubwürdigkeit dieser Schriftquellen. Bodenfunde, zu denen nicht weniger als die Grabkrone des selbst Kaisers zählt, sprechen eine ganz andere Sprache.

Mit interaktiver Karte - Kaiser Konrad II. machte im Jahre 1030 aus dem "Kuhdorf" Speyer die Metropole Germaniens. Seine Hauptstadt des Reiches und die erste Planstadt ihrer Art im Mittelalter. Sie war die ideale Ausgangsbasis für die Expansion seines Reiches.

Was vermeintliche Herrscher bereits vor ihm taten, lässt sich rückwirkend nur durch schriftliche Überlieferungen nachvollziehen. Jeder Historiker weiß aber um die Unglaubwürdigkeit dieser Schriftquellen. Bodenfunde, zu denen nicht weniger als die Grabkrone des Kaisers höchstpersönlich zählt, sprechen eine ganz andere Sprache.

Dieser Beitrag ist lang, stellt aber unser gesamtes Geschichtsverständnis auf den Kopf. Es lohnt sich, sich kritisch damit auseinandersetzen. Bodenfunde und die Zusammenarbeit unterschiedlicher internationaler Forscher verschiedener Disziplinen beweisen: Es war alles ganz anders. Wir dürfen stolz auf unsere Vorfahren sein. Vor allem wir Schleswig-Holsteiner!

Von den ältesten Radspuren der Welt und dem größtem frühgeschichtlichen Gräberfeld Europas bei Flintbek

Typisches Langbett, hier zu sehen die Grabstätte in Waabs-Karlsminde.
Nicht in Mesopotamien, Ägypten, Industal, Shang oder Hattusa, sondern genau hier im Holstenland, genauer gesagt in Flintbek bei Kiel, hat man die ältesten Radspuren der Welt ausgemacht. Wie so viele Sensationen in unserem Land läuft auch diese Erkenntnis unter ferner liefen. Im Areal um diese Stelle befindet sich darüber hinaus noch das größte frühgeschichtliche Gräberfeld Europas – ohne, dass wir uns dessen bewusst sind.

Die Nordsachsen – Wie ein norddeutscher Stammesverband den Mythos vom dunklen Mittelalter widerlegt

Die beiden Hauptprotogenisten des Films "the Dig" bei der Ausgrabung. In diesem Film wird der größte je ausgemachten Schatz der Nordsachsen (Angelsachsen) thematisiert.

"Das Mittelalter ist nicht länger dunkel” – Netflix thematisiert in dem Film "Die Ausgrabung/The Dig" (beruht auf wahren Begebenheiten) einen Fund, der jeden Schleswig-Holsteiner hellhörig werden lassen sollte: den Schatz von Sutton Hoo.

Wie aus dem Nichts tritt plötzlich einer der einflussreichsten Stammesverbände der Antike und des Mittelalters in Erscheinung, welcher sein Kerngebiet im heutigen Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen hatte. Die Nordsachsen. Zusammen mit anderen Stämmen des Nordens (insbesondere der Angeln, aber auch der Friesen) sorgten sie für das bedeutsamste archäologische Relikt Großbritanniens. "Diese Menschen waren keine wilden Krieger, es waren kultivierte Menschen mit unglaublicher Kunstfertigkeit." Auch dieses Zitat stammt aus der Netflix-Produktion. Nach Aufnahme dieser Zeilen wirst du anders auf unsere Geschichte blicken.

Ringwälle und das verborgene Binnenhafenland der Wikingerzeit

Blick auf die rekonstruierte Ringwall Anlage in Groß Raden.
Mit interaktiver Karte - Dutzende mittelalterliche Ringwälle gelten offiziell als Burgen. Die zahlreichen wendischen davon (im Osten Holsteins aufzufinden) sind aber nachweislich über 500 Jahre nicht als solche genutzt wurden (DÄHN, Seite 12) und die fast genau so zahlreichen sächsischen Anlagen (im Westen und Süden unseres Bundeslandes) weisen eine noch geringere Funddichte im Innenbereich auf als die wendischen (DÄHN, Seite 13). Diese ungenutzten Ringwall-Riesen mit bis zu 330m Durchmesser, wozu übrigens auch die Hammaburg und ihr Nachfolger, die "Neue Burg" gehörten - Hamburgs Keimzellen -, lassen sich, dank der unbezahlbaren Arbeit eines passionierten Heimatkundlers, größtenteils heute noch in unserer Landschaft ausmachen. Waren diese Bauten wirklich bloß ungenutzte Burgen oder hatten Sie doch einen Nutzen? Dähns Arbeit, der wikingerzeitliche Uferverlauf und ein Ringwall-Hafen Fund in Stade liefern die Antwort... Begib dich auf eine einzigartige Entdeckungstour!

Das Jahrtausende alte Wegenetz zwischen Schleswig und Flensburg und seine direkte Verbindung zum Zentralheiligtum der Friesen – der Forseti-Insel

Gemälde mit einem Grabhügel der Kultur des Nordischen Kreises aus der Bronzezeit.
Mit interaktiver Karte - Ein einzigartiger Fahrradweg: Das Jahrtausende alte Wegenetz zwischen Schleswig und Flensburg und seine direkte Verbindung zum Zentralheiligtum der Friesen – der Forseti-Insel.

In der Absicht, eine größere Fahrradtour zu planen, die auf der Route eines uralten Verkehrsweges zurückgeht, welche seinen Ursprung in der Bronzezeit (2.000 – 750 v. Chr.) hatte, entstand dieser einzigartige Beitrag. Eine vergessene Hochkultur (die Kultur des Nordischen Kreises), unzählige Heiligtümer, Burgen friesischer Könige, Wallfahrtsstätten und ihre Quellen, eine alte Insel, der höchste Berg Nordfrieslands, Flussfurten, gigantische Hünengrab-Begräbnisstätten, und vieles mehr warten darauf, von dir wiederentdeckt zu werden.

Mittelalterlicher Städtebau – Grüne Wiese statt organischem Wachstum

Das Lübecker Holstentor an einem Tag im Sommer.
Klaus Humpert, Architekt und Städtebauer aus Freiburg, machte es sich zur Aufgabe seines Lebensabends, die Grundrisse mittelalterlicher Städte, die zwischen dem Jahr 1030 - 1342 gebaut wurden, penibel zu analysieren. Was er dabei herausfand, und wie er seine Hypothese, nämlich, dass sich der mittelalterliche Städtebau als jeweils geschlossenes Bauprojekt vollzog, bestätigen konnte, widmete sich 2004 der Sender arte in einer eigenen Dokumentation hierzu. Humpert hatte recht.