Entdecke unsere vergessene Vergangenheit

Alle Beiträge nach Kategorien

Dieses Wissen über unsere Vergangenheit findest du sonst nirgendwo so gebündelt. Es zu verstehen, wird dich zum Positiven verändern. Eigne dir über diese Beiträge so viel Wissen über unsere Heimat und unsere Wurzeln an. Wenn du dich mit den Themen auseinandersetzt, wirst du durch diese Arbeit Kraft und Dankbarkeit erfahren. Oder, um es mit den Worten Heiko Gauerts, des Verfechters Nummer eins der Geschichte unserer Sprache des Nordens, zu sagen: „Du wirst einen geraden Rücken bekommen.“ 

Mittelalterlicher Städtebau – Grüne Wiese statt organischem Wachstum

Das Lübecker Holstentor an einem Tag im Sommer.
Klaus Humpert, Architekt und Städtebauer aus Freiburg, machte es sich zur Aufgabe seines Lebensabends, die Grundrisse mittelalterlicher Städte, die zwischen dem Jahr 1030 - 1342 gebaut wurden, penibel zu analysieren. Was er dabei herausfand, und wie er seine Hypothese, nämlich, dass sich der mittelalterliche Städtebau als jeweils geschlossenes Bauprojekt vollzog, bestätigen konnte, widmete sich 2004 der Sender ARTE in einer eigenen Dokumentation hierzu: Humpert hatte recht.

Die größte nicht atomare Explosion der Welt – Über die erfolglose Vernichtung Helgolands

Diese Luftaufnahme zeigt den Versuch der Briten im Jahr 1947, durch die bis dato größte nichtatomare Explosion der Welt, die Hochseeinsel Helgoland auszuradieren.

Die Operation "Big Bang" sollte Helgoland komplett ausradieren. 1947 - zwei Jahre nach dem Krieg - kam es hier zur größten nicht nuklearen Sprengung der Welt. Aber selbst nach der erfolglosen Vernichtung Helgolands blieb die Hochseeinsel und sein Umland noch 5 Jahre lang Sperrgebiet, Bombenabwurfplatz und Deponie für militärischen Sondermüll. Warum diese immens aufwendige und dazu langwierige Zerstörung der Hochseeinsel entgegen der Proteste der Helgoländer (für die der Krieg nicht endete)? Eine Spurensuche.

Das äußerste Ende Holsteins (Uetersend) – Kennst du es?

Kartenauszug einer alten Karte mit Binnendünen
Mit interaktiver Karte - Was haben die Holmer Sandberge, der Liether Wald (Elmshorn), die Kochschen Sandkuhlen (Itzehoe), Klövensteen (Wedel) und die Ortschaft Uetersen in Südholstein gemeinsam? Sie alle sind Teil des einstigen äußersten Endes von Schleswig-Holstein. Was hat aber einst dieses Ende ausgemacht? Wieso besteht es seit ungefähr 900 Jahren nicht mehr? Nutze die interaktive Karte im Beitrag und entdecke unsere vergessene Vergangenheit.

Drohnenflug über den ehemaligen Dannewerker See/die ehemalige Schlei!

Luftaufnahme vom Dannewerk, bzw. dem Ende der Hauptwalls des Danewerks mit seiner Tyraburg und Schleswig´s Schloss Gottorf im Hintergrund.
Die strategische Bedeutsamkeit und Funktion der Thyra-Burg bei Dannewerk/Schleswig wird einem erst bewusst, wenn man berücksichtigt, dass die Schlei bis ins Jahr 1154 noch bis an diese Stelle ging, über 3 Kilometer(!) südwestlich vom heutigen Schleiufer entfernt! Diese Tatsache ist heute so gut wie keinem bekannt. Mit einer Drohne haben wir das Areal erkundet. Die Dimension des Schlei-Wasserwegs, ließ sich aus der Luft hervorragend ausmachen.

Licht kommt ins Dunkle – über die verborgene Geschichte Hamburgs

Und wieder müssen wir feststellen, dass unsere Geschichtsschreibung nur sehr wenig mit den wahren historischen Begebenheiten gemein hat. Das Hamburger Abendblatt lieferte am 11. September 2021 sogar die Erklärung dafür, warum dieser Umstand eher die Regel als die Ausnahme sei, und behandelte das Thema ausführlich.

Was das Blatt ebenfalls thematisierte, ist die Hamburger Katastrophe im Hochmittelalter, die überhaupt erst dazu führte, dass das Areal in und um Hamburgs alten Stadtkern fast 50 Jahre lang komplett brach lag, und zwar so lange, bis die Neustadt (welches die Keimzelle der heutigen Stadt ist) gebaut wurde. Was auch erschütternd sein sollte, ist, dass der Vorgänger Hamburgs, die Neue Burg, kein Innenleben vorweisen konnte, also überhaupt keine Burg geschweige denn eine Stadt gewesen sein konnte. Dafür verfügte diese Ringwallanlage allerdings, und das weiß man seit ein paar Jahren, über ein mächtiges Hafentor!

Haithabu? Von wegen! Füsing und seine Siedlungsader durch Angeln

Die Mündung der Füsinger (Loiter) Au in die Schlei. Hier lag der wikingerzeitliche Handelsplatz Füsing.
Mit interaktiver Karte - Aus Zufall stieß ich während der Recherchen zu einem anderen Beitrag auf Füsing, einen Ort, der auf Wikipedia "als bedeutsamste Ausgrabung Schleswig-Holsteins" angepriesen wird. Was uns wieder einmal stutzig machen sollte: Warum wissen wir so wenig darüber? Dieser Ort war ein herausragendes Handelszentrum Angelns, das über Wasserwege sogar den Vorläufer Süderbrarups verband, was heute undenkbar wäre. Entdecke diesen Geschichtsschatz und begebe dich auf Entdeckungsreise.