Naturrecht? Damit ist doch das Recht des Stärkeren gemeint: „Survival of the Fittest“, „Dog eat Dog“ oder „die natürliche Auslese“. Nein, das ist nicht gemeint und genau hier haben wir schon die erste Verwirrung: Aber genau so haben wir es doch beigebracht bekommen und verinnerlicht!
Richtig. Genau so haben wir es gelernt. Diese Annahme ist einer der Gründe für die Ellenbogengesellschaft, in der wir heutzutage leben. Auch, weil viele unterbewusst davon ausgehen, dass es so ist, wenn man nur ins Tierreich schaut (die Natur ist brutal). Dass das Naturrecht der Menschen bzw. seine Pflichten weder etwas mit dem Gesetz des Stärkeren noch mit der natürlichen Auslese bzw. Aussortierung des Schwächeren in Zusammenhang bringen lässt, lässt sich leicht begründen.
Kaum einem ist bewusst, dass das gesetzte Recht von Herrschern oder Staaten (Verfassungen beispielsweise) – also Menschen – kommt (positives Recht), während das Naturrecht, also das Menschenrecht, „nur von uns entdeckt werden kann“.
Esoterik? Falsch. Das jeder unser Menschenrecht entdecken kann, steht genauso auf Wikipedia (Quelle).
Nun zwingt sich ein Gedanke auf: Wenn Naturrecht nur entdeckt werden kann, dann können wir davon ausgehen, dass wir nicht die Ersten sind, die es jemals aufgedeckt haben bzw. hiervon wussten. Natürlich nicht. Dieses Gesetz besteht schließlich, seit es Menschen auf dieser Welt gibt.
Der letzte Schritt wäre dann nur noch, nach den verstandenen Menschenrechten und -pflichten zu leben. Und jetzt kommt es: Wenn wir die Lebensweise und das Gesellschaftssystem unserer Vorfahren analysieren, stellen wir fest, dass unsere Vorfahren bis zu ihrer gewaltsamen Feudalisierung genau das taten!
Ja, ich weiß, dieser Beitrag ist lang. Aber er wird deine Sicht auf dich und diese Welt maßgeblich verändern – zum grundlegend Positiven. Was du hier erlernen kannst, ist meiner festen Überzeugung nach wertvoller als alles, was du jemals im Ethik- oder Religionsunterricht gelernt hast. Zusammengenommen! Aber bitte: Change my mind, falls du es nach dem Durchlesen dieser Zeilen anders siehst, und lass einen Kommentar in den sozialen Medien unter dem Beitrag.
Was du hier lernen kannst, ist zudem nichts Neues. Dieses Wissen war schon immer da. Du entdeckst nur wieder und ich versuche, es dir, so einfach zu machen, wie es nur geht, dieses Wissen wieder zu verstehen. Um es einfach zu gestalten und Struktur zu schaffen, habe ich hier schon mal die Ankerpunkte des Beitrags aufgeführt.
Übersicht
Das Naturrecht wiederentdecken!
Bevor wir auf die Lebensweise und das Gesellschaftssystem der Germanen schauen, lasst uns doch erst einmal gemeinsam den Versuch starten, und das Naturrecht „wiederentdecken“. Und glaubt mir, es ist viel einfacher, als gedacht. Selbst Kinder verstehen es und interessante Diskurse entstehen, wenn man ihnen Fragen hierzu stellt. Das weiß ich von meinen eigenen.
Und nein, ich sollte es nicht sein, der dieses uralte und für jeden von uns essenziell wichtige Wissen wieder vermittelt, aber, da es nun einmal okkultiert ist, und ich mich durch Umwege seit einiger Zeit damit intensiv beschäftige, und auch, weil ich es als meine Pflicht sehe, dies zu tun, werde ich mein Möglichstes tun, um es anderen Menschen auf einfache Art und ohne Umwege begreifbar zu machen. Lasst uns anfangen.
Sind alle Menschen gleich?
Diese Frage zählt zu den wichtigsten, um eine gemeinsame Grundlage zu definieren, und es herrscht eine Meinung dazu, egal wen man fragt: Ja, wir sind alle gleich. Daher hat keiner mehr Rechte als ein anderer.
Dass es heutzutage anders ist, und wir gelernt haben, dass es schon immer so war, und andere Menschen eben schon immer „gleicher als andere“ waren, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.
Wir halten fest:
| Wir sind gleich und uns stehen die gleichen Rechte zu. |
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Was sind die drei Eckpfeiler des Naturrechts?
Was glaubst du, sind die Rechte eines Menschen, die ihm von Geburt an zustehen? Recht auf auf Sicherheit (damit auch seine Gesundheit)? Recht auf Unterkunft? Recht auf Essen und Trinken? Recht auf freie Meinung? Recht auf ein würdevolles Leben?
Ich denke, jeder wird bestätigen, dass es so etwas wie Menschenrechte von Geburt an geben muss. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass all die von mir aufgeführten Punkte Menschenrechte sind. Keiner würde widersprechen.
Aber wie lässt es sich präziser formulieren und verallgemeinern? Und ich denke, auch bei dieser Definition sind wir uns einig: „Ein Mensch darf tun, was er will, ohne, dass er jemandem damit Schaden zufügt.“ Die goldene Regel hierzu lautet und ist jedem bekannt: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füge keinen anderen zu.“
Um festzustellen, was Naturrecht ist, hilft es auch, sich anzusehen, was ein Mensch nicht darf bzw. was die Pflichten von uns Menschen sind. Zusammenfassend kann man sagen: „Ein Mensch darf nicht stehlen.“ Auch Faulheit, Erpressung und Lügen zählen zum Stehlen!
Durch Erpressen und Lügen nimmt man einem Menschen die Möglichkeit, unbeinträchtigt von seinem freien Willen Gebrauch zu machen. Man stiehlt ihm seine freie Entscheidung (auch ggf. einzugreifen). Auch beim Lügen tut man dies, da Entscheidungen maßgeblich von zugrundeliegenden Informationen abhängen. Hat man diese nicht, wird man ggf. um die richtige Entscheidung bestohlen.
Ein Mensch kann zudem nicht erwarten, dass andere ihn versorgen (bzw. für seine Grundrechte zu sorgen), wenn dieser in der Lage ist, dies selbst zu tun, denn auch hierdurch stiehlt man, nämlich die Zeit und die Ressourcen anderer. Verrückt, oder? Aber so einfach ist es aber schon.
Zusammenfassend lassen sich drei Eckpfeiler des Naturrechts festhalten:
| 1) Ein Mensch hat von Geburt an das Recht auf das wesentlichste. |
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| 2) Ein Mensch darf tun, was er will, ohne, dass er damit in der Außenwelt Schaden verursacht. |
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| 3) Ein Mensch darf nicht stehlen. |
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Alle Gesetze leiten sich von diesen Rechten und Pflichten ab. Das haben wir schon einmal „entdeckt“. Mann, war das einfach. Das Gute ist aber immer einfach, nicht wahr?
Was sind die drei Eckpfeiler der Wirklichkeit?
Womit wir uns jetzt beschäftigen sollten, ist die Wahrnehmung der Welt aus dem Blick eines Individuums. Dieses Verständnis über die Wirklichkeit ist von zentraler Bedeutung.
Was wäre schließlich, wenn ich glauben würde, dass meine Weltsicht alleine der Weisheit letzter Schluss ist und alle anderen falsch liegen, nur ich nicht? Dann bräuchten wir auch nicht von Rechten zu sprechen, und auch nicht darüber, dass wir alle gleich sind, da jeder seine eigenen Rechte definieren und danach leben könnte und anderen potenziell damit schadet.
Eine der wichtigsten Fragen überhaupt, die sich jeder schon mal gestellt hat, lässt sich interessanterweise ebenfalls über drei Ebenen konkretisieren. Wir reden hier von den „drei Grundstrukturen der Wirklichkeit“, die maßgeblich mit dem Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick (1921–2007) verbunden werden. Dieses Modell ist ebenfalls denkbar einfach zu verstehen. Es dreht sich auch um die Frage, die sich jeder schon einmal gestellt hat: Was ist Wahrheit?
| 1) Wirklichkeit erster Ordnung |
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| 2) Wirklichkeit zweiter Ordnung |
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| 3) Wirklichkeit dritter Ordnung |
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Ich kann mich nur wiederholen: Warum lernen wir das nicht in der Schule? An diesem Modell lässt sich ganz schnell ableiten: Wahrheit ist objektiv! Einzig unsere individuellen Ansichten auf diese Wahrheit sind subjektiv (unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit).
Ich kann als Kleinkind glauben, dass die Naturgesetze nicht wirken, und springe von einer Klippe. Der Wirklichkeit erster Ordnung ist das egal. Die Wirklichkeit dritter Ordnung schützt das Kind – insbesondere die Eltern, die um diese Wirklichkeit wissen und eingreifen.
An diesem Beispiel sehen wir, wie wichtig es ist, die Wirklichkeit erster Ordnung möglichst vollständig zu verstehen. Die Wirklichkeit dritter Ordnung hilft dem Kollektiv somit, sich positiv zu entwickeln. Ständige Kritik an unserer Wirklichkeit zweiter Ordnung hilft uns deshalb auch, voranzukommen.
Gute Beispiele hierzu lassen sich fast täglich in der kleinsten Zelle der Gesellschaft finden: der Familie. Dieses kommt aus der Praxis von gestern.
Ein Kind nimmt dem anderen sein Spielzeug weg. Das andere Kind weint und will es zurück, das andere behauptet, sein Geschwisterchen habe gerade ohnehin nicht damit gespielt. Nun kommt es zur Wirklichkeit dritter Ordnung: Der Familienrat wird einberufen. Beide Sichten (Wirklichkeit zweiter Ordnung) dürfen ihre Sicht vortragen. Aus der Wirklichkeit dritter Ordnung einigen sich alle Beteiligten auf den Beschluss, dass jeder 10 Minuten hat, um mit dem Spielzeug zu spielen. Alle sind mit dem Vorgehen einverstanden.
Erinnert schwer an einen Gerichtsprozess bzw. ein Sühneverfahren, nicht wahr? Und ja, wenn man so will, ist dieser Vorgang in der Wirklichkeit dritter Ordnung genau das, nur im kleinsten Rahmen. Verrückt, oder? Keiner bricht das Naturrecht und die begrenzte Ressource Spielzeug kann durch gerechte Regeln dennoch zukünftig streitfrei von allen Parteien genutzt werden.
Was sind die drei Schritte der Wahrheitsfindung?
In anderen Worten: Welche Lösung bzw. welche Regel ist am nähesten an der Wirklichkeit erster Ordnung dran? Auch um diese Frage zu beantworten, bedienen wir uns eines 3‑Stufen-Modells. Zufall? Auch dieses Modell ist okkultiert und soll bis in die Antike zurückgehen. Es geht um die uralte Wahrheitsfindungsmethode mit dem Namen Trivium.
Jeder im IT‑Umfeld arbeitet danach, ohne sich über die drei Schritte bewusst zu sein. Aber egal, ob wir von dem Aufklären und Lösen komplexer IT‑Probleme sprechen und egal, wie banal das Problem ist, was man gelöst hat, am Ende stellt der Mensch die Summe seiner Entscheidungen dar. Daher sollte diese einfache Methode unbedingt verinnerlicht werden.
| 1) Wissen (Eingabe) |
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| 2) Wissen verstehen (Verarbeitung) |
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| 3) Deine Tat - Weisheit oder Torheit (Ausgabe) |
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Bevor wir uns ein Urteil erlauben, sollten wir also sehr demütig sein, und immer im Hinterkopf haben, dass wir unser ganzes Leben lang versuchen sollten, an das entscheidende Wissen zu gelangen, es zu verstehen, und danach zu leben. Prinzipiell könnten wir immer falsch liegen, egal wie fest wir daran glauben, die Wahrheit zu kennen oder zu vertreten (beispielsweise mit einem Doktortitel).
Deswegen sind die Alten in vergangenen Tagen in Ratsversammlungen immer konsultiert worden. Wer weiß schließlich mehr als die, mit einer Menge Lebenserfahrung und verstandenem, angewandtem Wissen?
Woher kommt eigentlich das Wort "Natur"?
Diese Frage musste ja kommen und seine Antwort wird viele schockieren. Lasst uns doch hierzu mal den Wortursprung des Wortes „Natur“ näher ansehen. Das Wort „Natur“ kommt vom altägyptischen Wort „Ntr“. Und dieses Wort steht für nicht weniger als göttliche Kraft.
Auch Wiktionary bestätigt dies (Quelle). Alle drei Buchstaben des Wortes „Ntr“ befinden sich bis heute in der gleichen Reihenfolge in den Sprachen Englisch, Deutsch, Latein, Italienisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch, Dänisch, Norwegisch und Schwedisch.
Sinngemäß heißt Naturrecht also: göttliche oder gottgegebene Rechte. Ich möchte hier noch einmal betonen, dass diese uralte Wortbedeutung nicht von mir stammt (Wirklichkeit erster Ordnung) und der Gott, der in diesem Wort gemeint ist, nichts mit dem Gott der Christen, Juden oder Moslems gemein hat.
Richtig gehört: Diese Art von Gott wirkt nämlich durch die Natur überall von innen heraus. Welch gravierender Unterschied: Wir reden hierbei von Pantheismus, welcher gänzlich anders als Monotheismus, Polytheismus und vor allem Atheismus zu verstehen ist. Gänzlich.
Beim Pantheismus wird Gott nicht als ein von der Welt getrenntes Wesen verstanden. Stattdessen gilt die gesamte Wirklichkeit (erster Ordnung) – die Natur und alles, was existiert – als göttlich oder als Ausdruck des Göttlichen.
| Monotheismus |
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| Pantheismus |
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Harter Tobak für alle religiösen Menschen und alle Atheisten. Hast du jemals von Pantheismus gehört? Ich offen gestanden erst im Zuge der Recherche zu diesem Beitrag. Wie verbindend ist diese Information? Wie heilsam? Rate mal, welches Gottesverständnis die Na´vi im Film „Avatar“ hatten.
Die Menschen des Volkes der Na´vi im Film Avatar waren alle Pantheisten. Sie waren verbunden mit allem, glücklich und dankbar. Sie waren reich und daher auch unbestechlich. Sie lebten im Einklang mit sich und der Natur. Einige Menschen, die diesen Film sahen, berichteten übrigens von depressiver Verstimmung: das Post-Avatar-Syndrom. Zufall? Ich denke nicht.
Aber nicht nur die alten Ägypter hatten dieses essenziell wichtige Verständnis über die Wirklichkeit. Und an dieser Stelle kommen wir zu unseren Vorfahren, den Germanen.
Die Natur ist und war schon immer alles und unsere Vorfahren wussten dies
Wir schauen argwöhnisch und fast schon mitleidig auf unsere rückständigen Vorfahren, wenn es um das Thema Verbundenheit geht. Ich sage bewusst nicht das Wort „Religion“, denn auch bei diesem Wort gibt es Hinweise auf eine bewusste Täuschung von uns.
Jeder kennt das Wort „relegieren“. Es heißt absteigen. Wer sagt uns, dass Religion nicht denselben Wortursprung wie „relegieren“ hat und sich ebenfalls auf das lateinische Wort „relegare“ (re = zurück, legare = steigen bzw. schicken) bezieht wie „relegieren“?
Ich weiß, dass vielen das jetzt zu viel ist, aber denkt jetzt bitte daran, wie man Weisheit erlangt! Durch das Annehmen und Verstehen von Wissen in der Wirklichkeit zweiter Ordnung! Dasselbe gilt für alle Atheisten: Dranbleiben! Auch das Wort „Glauben“ hat nichts mit Natur (NTR) zu tun, denn die Gesetze der Natur (Naturgesetze) wirken, selbst wenn wir nicht daran „glauben“.
Das altägyptische Wort NTR gibt uns durch seine Bedeutung, die bis heute in fast allen Wörtern, die Natur definieren, in fast allen westlichen Sprachen erhalten geblieben ist, zu verstehen: Natur ist Gott. Und auch, dass dies bereits vor tausenden von Jahren so war.
Die Natur ist aber nicht nur draußen. Sie ist überall. Sie ist in dir. Sie ist in anderen, in Tieren und Pflanzen. Und sie entfaltet ihre Kraft vor allem da, wo sie am mächtigsten wirkt: draußen in den Wäldern. An Seen und da, wo sie unberührt ist und wo sich seine Bewohner am wohlsten fühlen.
Das wussten unsere Vorfahren. Der nordsächsische Stamm im heutigen Südholstein hieß Holsten. Und dieser Name leitet sich von (Holst = Holt/Wald en = lebenden) ab (Quelle). Kann man näher an Gott leben als so? Brauchten diese Menschen Tempel? Brauchten sie einen Vermittler zu Gott?
Geh in den Wald. Allein. Beobachte die Tiere und die Muster der Natur. Dann hast du die Antwort. Auch das lässt sich entdecken. Und jeder hat dies schon entdeckt und kennt das Gefühl. Dieses Wissen ist auch nicht neu. Das ist kein Glauben, das ist verwurzeltes Wissen, das jeder in sich trägt, der beispielsweise „Waldbaden“ geht.
Für Gott gibt es trotzdem keinen überprüfbaren Beweis
Manche Menschen ziehen aus wissenschaftlichen Erkenntnissen diese Schlussfolgerung, weil sie keine empirischen Belege für Gott sehen. Auch hierbei muss man berücksichtigen, dass auch genau diese Denkweise gewollt und als bewusste Täuschung durch das In-die-Welt-Setzen entsprechender Dogmen bzw. fehlender Information hierzu, von vielen Menschen abgeleitet wird.
Von viel zu vielen aus meinem jetzigen und vorigen Arbeitsumfeld weiß ich es: Die meisten von ihnen sind als Akademiker und überzeugte Atheisten. Dass der wohl bedeutendste Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts weder religiös, noch atheistisch war, ist weder ihnen noch der Masse bekannt:
„Meine Ansichten stehen denen Spinozas [die Philosophie hinter dem Pantheismus] nahe: Ich bewundere die Schönheit und glaube an die logische Einfachheit der Ordnung, die wir – bescheiden und nur unvollkommen – erfassen können. Ich glaube, dass wir uns mit unserem unvollkommenen Wissen und Verständnis zufriedengeben müssen und Werte sowie moralische Verpflichtungen als ein ausschließlich menschliches Problem behandeln sollten – als das wichtigste aller menschlichen Probleme.“
Jetzt hast du’s. Der Inbegriff für Wissenschaft, Albert Einstein, war Pantheist.
Der wohl klügste Mensch der Welt sagt mit diesem belegten Zitat (Quelle) Folgendes:
| 1) Die Welt hat eine erkennbare Ordnung. |
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| 2) Unser Wissen bleibt begrenzt. |
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| 3) „Gott“ ist keine persönliche Instanz. |
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| 4) Moral ist eine menschliche Aufgabe. |
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Dr. Hans-Peter Dürr, ein völlig rationaler Physiker, der mit einer Dissertation in theoretischer Kernphysik promoviert wurde, und später sogar Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik und Astrophysik wurde, ging nach seiner jahrzehntelangen Forschung so weit zu sagen:
„Materie gibt es nicht.“ (Dr. Hans-Peter Dürr).
Was verleitet diese Menschen zu solchen Aussagen? Nun, auf einem Elektronenmikroskop kann man erkennen, wie kleinste Teilchen (Elektronen) in aberwitzigen Geschwindigkeiten um den Atomkerne herumwirbeln. Ein Atom ist im Durchmesser ungefähr 100.000-mal größer als sein Kern.
Die Abstände von Atomkernen und Elektronen sind gigantisch groß und dazwischen befindet sich nicht als “ leerer Raum“.
Die Abstände von Atomkernen und Elektronen sind gigantisch groß und dazwischen befindet sich nicht als “ leerer Raum“.
Materie ist es nicht, was diese Welt zusammenhält: Es ist Energie. Natur. Dies ist die Wirklichkeit erster Ordnung. Übrigens stammt das Wort „Physik“ von „Physis“, welches im Altgriechischen für Naturrecht (Quelle) stand!
Das Naturgesetz der Energieerhaltung wird indes mit Julius Robert von Mayer verbunden. Der Physiker formulierte das Prinzip der Energieerhaltung bereits 1842 und gilt daher als einer der Begründer des Energieerhaltungssatzes (Hermann von Helmholtz und James Prescott Joule untermauerten die Richtigkeit dieses Prinzips). Dies sind allesamt völlig rationale Wissenschaftler.
"Energie kann weder kreiert, noch zerstört werden." (Dr. Julius Robert von Mayer )
Frage an dich: Wenn Energie nicht zerstört werden kann, dein Körper und alles um dich aber aus Atomen, also Energie, bestehen, wieso glaubst du denn, dass deine Lebensenergie jemals verloren gehen kann? Die Antwort: Weil diese Weltsicht deine Wirklichkeit zweiter Ordnung war, wenn auch völlig zu unrecht. Auch deine Energie wird niemals zerstört werden können. Auch nicht nach dem Tod.
Aber der Mensch ist Mensch!
Ja, Menschen können, wenn sie sich von ihrer inneren Natur und ihrem Gewissen abwenden, gierig, egobezogen und faul sein (auch zu faul, seine Ansichten zu ändern und sich neues Wissen einzuholen, um nicht aktiv werden zu müssen), das wissen wir. Aber wenn du jetzt weißt, dass diese Wesenszüge, bzw. die Absicht dahinter mit Stehlen zusammenhängen, ist es unsere bzw. deine Pflicht, dies nicht zu tun bzw. nicht zuzulassen, dass es getan wird!
Nach Möglichkeit sollte also ein Gesellschaftssystem diese negativen Wesenszüge von uns Menschen von vorneherein eindämmen bzw. verhindern. Und? Nach dem, was wir bisher gelernt haben, wie ist das möglich? Richtig: durch die Wirkungsmacht der Wirklichkeit dritter Ordnung und das ständige Annähern an die Natur, also Gott (die Wirklichkeit erster Ordnung). Genau deshalb spielte in germanischen Stämmen das Thingwesen die übergeordnete Rolle.
Dieses Ratswesen bot der Gemeinschaft einen ständigen Abgleich mit den drei Wirklichkeiten, der nur möglich war, indem man sich regelmäßig mit Mitgliedern der Gemeinschaft traf und Probleme löste (durch die Anwendung der Trivium-Methodologie zur Wahrheitsfindung). Aus der germanischen Zeit wurde uns übrigens das Wort „dingfest“ (Ding wurde der Thing erst später genannt) übergeben. Man wurde „dingfest“ gemacht, wenn man nicht zum Ding erschien.
Strikte Top-Down-Hierarchien, wie durch das Feudalsystem geschaffen, sind gegen das Naturrecht. Kein Mensch hat das Recht, andere zu unterdrücken oder ihnen Befehle zu geben, da ja alle Menschen gleich sind bzw. die gleichen Rechte haben.
Die Funktion des Stuhlherren, des Versammlungsleiters des Things, war temporär. Ein Stuhlherr beriet sich vor Urteilsverkündung mit seinen Stuhl- bzw. Dingsleuten (Wirklichkeit dritter Ordnung) vor den bewohnenden Stammesmitgliedern.
Kennst du den Stollberg bei Bordelum/Breklum? Die Bezeichnung „Stoll“ kommt von Stuhl. Hier soll Forseti, Sohn des Asen Baldurs, als „Stuhlherr“ Thing gehalten haben.
Den Germanen war der Thing so wichtig, dass man davon ausgeht, dass Tyr bis zur Völkerwanderungszeit der Hauptgott der Asen im germanischen Mitteleuropa war (Quelle). Tyr war der Wahrer des Rechts und Schützer der Thingversammlung. Der Dienstag (Tuesday) ist dem Tyr und damit dem Thing gewidmet. Tyr verkörperte den rechtmäßigen, mutigen Kampf und die Bereitschaft, für Ordnung ein persönliches Opfer zu bringen, denn Ressourcen können auch begrenzt sein (wie bei dem Kinderspielzeugbeispiel).
Thing fand immer unter freiem Himmel, meist unter einer Linde statt
Auch wichtig: Um mögliche Brüche der Gesetze des Einzelnen direkt im Keim zu ersticken, muss in einer Gesellschaft geheimes Hintergrundgeschacher vermieden werden. Genau das taten unsere Vorfahren bzw. ihr Gesellschaftssystem. Naturrechte zu brechen war fast unmöglich, da jeder jeden kannte. Funktionäre (wie Häuptlinge oder Stuhlherren) waren bekannt und unmittelbar greifbar. Jeder, der das Recht brach, wurde „dingfest“ gemacht und ihm wurde vor dem Thing der Prozess gemacht bzw. von seiner Aufgabe entbunden – sofort.
Machtgeschacher, Faulheit, gieriges oder egoistisches Verhalten? Welche Chance hatten diese Wesenszüge in dieser Gesellschaft? Der Thing sorgte für Frieden im Inneren und im Äußeren. Es gab auch überregionale Things mit Auserwählten des regionalen Things bei größeren Problemen.
Noch einmal zusammengefasst: Wir reden hier von einem dezentralen Gesellschaftssystem, was dafür sorgte, dass jedes Mitglied der Gemeinschaft individuell wahrgenommen und sein Nuturrecht geschützt wurde.
Jeder kannte jeden und kein Unrecht konnte übersehen werden. Dazu waren nur die besten und geeignetsten in Amt und Würden und Hierarchien waren flach (bzw. existierten nur zu Krisenzeiten) bis kaum existent. Dafür sorgte die Wirklichkeit dritter Ordnung: Das Kollektiv unterwarf sich nur der Natur, seiner gerechten Ordnung und der Moral.
Stamm hieß nicht umsonst Stamm
Auch was ein Stamm metaphorisch in Bezug auf eine Gemeinschaft darstellt, lässt sich leicht „wiederentdecken“. Auch hier reden wir wieder von drei Ebenen: Der Stamm hält alles zusammen. Der Stamm hat aber auch Wurzeln und Äste. Schauen wir uns die drei Ebenen mal an.
| Wurzeln |
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| Stamm |
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| Äste |
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Klingt das nicht einfach nur natürlich? Wo stehen wir heute, wenn man an die Menschen in Altenheimen denkt? Ist das menschenwürdig?
Die Menschen der germanischen und keltischen Stämme verehrten Mutter Erde und damit das göttliche Prinzip (ZILLMER, Seite 131). Wir reden hier von Mutterkult. Eine Mutter steht sinnbildlich für die Fürsorge – das höchste Prinzip. Denn auch dieses Prinzip der Fürsorge ist „natürlich“. Und da wir schließlich Teil eines mütterlich/göttlichen Organismus sind, sollten wir uns, wenn wir glücklich sein wollen, „natürlich“ verhalten und fürsorglich handeln. Der Nebeneffekt: Pflege ich meinen Garten, werde ich reich beschenkt von seiner Schönheit und seinen Früchten. So einfach ist es.
Dies ist übrigens der Grund, weshalb du diesen Beitrag liest. Ich bekomme keinen Cent für meine Arbeit, sondern handle aus reiner Fürsorge und Überzeugung. Dafür fühle ich mich jeden Tag reich beschenkt und dankbar. Dasselbe Gefühl, das man bekommt, wenn man sich ehrenamtlich engagiert.
Daher brachten sich unsere Vorfahren „natürlich“ gerne freiwillig ein. Und zwar mit ihren eigenen natürlichen Leidenschaften, die jeder Mensch damals schon hatte (der Funke – der Impuls bzw. das Verlangen, etwas Bestimmtes, Spezifisches zu tun, was einem besonders gut liegt).
Jeder war wichtig und jeder konnte tun, was er wollte, solange er keinem schadete und selbst für seine Grundrechte sorgte, wenn er dies konnte. Geld bedurfte es nicht. Wozu auch? Grund bzw. Eigentum stand jedem von Natur aus zu.
Wir wissen auch, dass die Natur (Mutter Erde) die weiblich nehmende Kraft ist. Der schaffende Mensch, der männliche Gegenpol. Die nehmende Kraft ist verletzlich und davon abhängig, wie jeder von uns sich ihr gegenüber – auch innerhalb des Kollektivs – verhält.
Und? Sind die Weltreligionen des Christentums und des Islams eher weiblich oder männlich geprägt? Und an die Unreligiösen unter uns: Ist der Großteil unserer Gesellschaft eher männlich dominant oder weiblich fürsorglich unterwegs?
Ich weiß, vielen tut es weh, dies zu lesen, aber denkt daran, was gemäß Trivium der Unterschied zwischen Weisheit und Torheit ist. Es ist dein Umgang mit der Wirklichkeit erster Ordnung. Das ist nicht böse gemeint, aber leider sind wir da, wo wir sind, weil wir genau hier sein sollen, und wir kommen nur hier raus, wenn wir uns wieder erinnern (Verständnis) und – ganz wichtig: handeln.
Warum wir all das vergessen haben
Was sich so kinderleicht herleiten bzw. wiederentdecken ließ, war – und jetzt bitte ehrlich sein – nicht in deinem Bewusstsein. Dein ureigenes Recht. Du wusstest nichts davon. Warum aber nicht, wenn es doch so einfach herzuleiten war? Nun, welche Legitimation hatten jemals die Herrscher und ihre Vasallen, die Menschen in unseren Landen blutsam zu unterjochen und auszubeuten? Welche Legitimation hatten die Mittelsmänner Gottes? Stehlen sie nicht auch? Ich denke, wenn du jetzt die Naturechte verstanden hast, muss ich diese Frage nicht mehr beantworten.
Tja, hier stehen wir nun. Und jetzt zu der eigentlichen Frage: Warum haben wir all das vergessen? Weil uns Menschen, die wir nicht einmal kennen dürften, es nicht gut mit uns meinen, und – zumindest hier in Mitteleuropa – uns durch unsere Verwirrtheit seit etwa 1000 Jahren ausnutzen und unsere Unwissenheit über die wahre Welt (Wirklichkeit erster Ordnung) hierüber ihre Macht über uns darstellt.
Wir sind völlig entfremdet von der Natur und dadurch von uns selbst. Der Psychotherapeut Oliver Ruppel, der über 30.000 Menschen behandelt hat, spricht davon, dass wir Menschen den Feudalismus nie überwunden hätten (Quelle). Ruppel sagt auch, dass, je reicher wir sind, desto trauriger wir werden – da wir uns verrenken mussten, um so weit zu kommen, und uns dabei von unserer wahren Natur entfernt haben.
Ich stimme Oliver Ruppel zu 100% zu. Wir haben den Feudalismus nicht überwunden. Wir sind träge, ängstlich, obrigkeitshörig und scheuen die Verantwortung wie der Teufel das Weihwasser. So einfach ist es. Wir haben uns von der Wirklichkeit dritter Ordnung entfernt.
Die Unterjochung und der Raub unseres Naturrechts, und das unserer Vorfahren, vollzogen sich um das Jahr 1000 vom Trifelsland über Speyer bis Dithmarschen – dem letzten freien Territorium, in dem die Menschen nach alter germanischer Sitte lebten (Quelle). Ohne Lehnsherren. Ohne Ritter. Ohne Untertanen. Inmitten der Natur. Inmitten ihres Stammes. Sie zogen unter dem Banner der Friesischen Jungfrau (Mutterkult) im Jahr 1500 in die Schlacht und bewahrten ihre Freiheit. Aber auch diese letzte Bastion fiel 59 Jahre später.
Wie es weitergehen muss
Da du Teil des göttlichen Ganzen bist (Natur). Ob du religiös, spirituell bist (Glauben) oder nicht, spielt keine Rolle (Wirklichkeit zweiter Ordnung), denn einzig seine Taten verändern das Ganze zum Positiven oder Negativen und daraus resultiert die Konsequenz.
Die Missachtung des Naturrechts durch eine unrechte Tat ist in etwa so, als würde ich mir meine eigene Hand abschneiden, denn du bist Teil des Ganzen (Natur), und willst auch nicht, dass ein anderer dem Ganzen (Natur/somit auch dir) schadet (goldene Regel). Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob dies ein Befehl ist, den ich ausführe. Auch der Befehl kann sich gegen das Naturrecht richten. Allerdings ist der Schuldige der Ausführende, der gegen das Naturrecht verstößt, und dabei ist es egal, von wem der unrechte Befehl kommt. Der Befehlsempfänger kann den Befehl schließlich verweigern.
Ich hoffe, dass das, was du über diese Zeile hast lernen dürfen, zu folgendem Verständnis geführt hat: Wir sind verbunden. Du bist Teil des Ganzen. Keiner darf uns unsere naturgegebenen Rechte nehmen. Und nein, bis heute darf das keiner. Kein Staat. Kein Diktator. Kein Kaiser. Kein Chef.
Wir, als Teil des Ganzen, sollten schnellstmöglich wieder in Naturrecht, Stämmen und Thingwesen denken und uns wieder zurückholen, was uns zusteht! Zu lange waren wir im Blindflug. Komplett neu anfangen brauchen wir hierzu zumindest nicht – unsere Vorfahren haben es uns ja schon vorgemacht, wie es geht.
Auch Methoden wie das Trivium oder das Wirklichkeitsmodell (die drei Grundstrukturen der Wirklichkeit) sind nicht erst seit jetzt da. Sie wurden uns eben nur bewusst vorenthalten bzw. nicht an die Hand gegeben. Ich kann mich nur wiederholen: Dieses Wissen stammt nicht von mir. Ich gebe dir nur zurück, was dir gehört. Ab jetzt liegt es aber auch an dir. Das tat es aber bereits ehrlicherweise zuvor auch schon. Nur jetzt bist du näher dran an der Wirklichkeit erster Ordnung. Viel näher.
Und jetzt? Stellst du dich weiter gegen die Natur (Trägheit, Gier, Egobezogenheit)? Schaffst du noch Leid oder handelst du vielleicht schon fürsorglich und im Einklang mit den Naturrechten und Naturpflichten? Wendest du fortan unvoreingenommen die Trivium-Lernmethode an, mit den 3 Grundstrukturen der Wirklichkeiten im Hinterkopf, und wirst weise, oder machst du weiter wie zuvor und begehst weiter Dummheiten, verharrst in Torheit und schaffst damit Leid für das Ganze?
Wir brauchen nicht zu glauben, dass so Wörter wie „Unterhaltung“ zufällig in Umlauf gebracht worden sind, denn du wurdest dein Leben lang unten gehalten, und man sagt es dir mit diesem Wort sogar völlig unverblümt. Man sagt es dir mit diesem Wort genau so, wie mit dem Wort „Natur“. Der Schlüssel, der sich in diesem Wort versteckt, ist von unfassbarem Wert. Du wurdest gekonnt bespaßt und abgelenkt – dein Leben lang, um nicht von deinem Naturrecht Gebrauch zu machen. Nicht nur du. Wir alle falsch.
Das hier ist ein Spiel. Es geht um dich und deine Entwicklung im Ganzen. Deine Fürsorge für die Natur um dich. Dein Erkenntnisweg und vor allem, deine Tat! Du kommst mit leeren Händen und du gehst mit leeren Händen. Ob du es wahr haben willst oder nicht, das ist lediglich die Wirklichkeit zweiter Ordnung.
Und genau jetzt ist es denke ich an der Zeit, ein paar Stunden alleine in den Wald zu gehen und auf deine innere Stimme zu hören (auch auf dein Gewissen, denn auch dieses ist naturgegeben) und zu reflektieren. Du musst nicht auf jemanden oder etwas warten. Du bist bereits Teil von etwas Großem. Lass dir nie wieder etwas anderes einreden. Alles andere hat man dir gesagt, bzw. nicht gesagt, um dich klein zu halten. Du bist Teil des Ganzen und als solches verdammt wichtig. Die Welt braucht dich mit diesem Bewusstsein – und zwar genau jetzt.